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D-Hannover Klagesmarkt Neubebauung und Neuorganisation
Der Umbau des Klagesmarktes Hannover zu einem innerstädtischen Wohnquartier erhielt bei der gestrigen Preisverleihung des Polis Award im Rahmen der Polis Convention in Düsseldorf den zweiten Preis in der Kategorie Urbanes Flächenrecycling. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Büro urbanegestalt Köln, BPR Dipl.-Ing. Bernd F. Kühne & Partner Beratende Ingenieure und der Landeshauptstadt Hannover.

Wie kann eine innerstädtische Fläche zu einem vorbildlichen und qualitätsvollen Stadtbaustein entwickelt werden? Diese für Hannover zukunftsweisende Fragestellung liegt dem Projekt „Umbau des Klagesmarktes zu einem innerstädtischen Wohnquartier“ zugrunde. Als Grundlage für die zukünftige Entwicklung dieser innerstädtischen Fläche, die von Parkplatznutzungen und überdimensionierten Verkehrsräumen geprägt war, diente der Entwurf von ASTOC Architects and Planners.

Mit dem Entwicklungsprozess am Klagesmarkt beabsichtigte die Landeshauptstadt Hannover einen ersten Stadtbaustein umzusetzen, der als Vorlage für weitere Projekte des Hannover City 2020 Prozesses dienen kann. Es entstand ein innenstädtisches und energieeffizientes Wohnquartier mit hoher städtebaulicher, architektonischer und stadträumlicher Qualität.

Begonnen mit dem Rückbau des Kreisverkehrs und später auch dem Rückbau des Bunkers und Neubau von Straßen war es das Ziel des Projektes, das Areal das vormals als öffentliche Parkplatzfläche genutzt wurde und daher zwischen den Stadträumen trennend wirkte, wieder mit den angrenzenden Teilen zu verbinden. Es wurde damit eine höherwertige Nutzung erzielt und vor allem auch innerstädtischer Wohnraum geschaffen. Verbindungen zu angrenzenden Teilräumen, wie dem Marktplatz, dem ehemaligen Nikolai-Friedhof und dem neuen Stadtplatz vor dem Anzeiger Hochhaus wurden deutlich verbessert und aufgewertet.